Am Morgen gleich vor dem Frühstück habe ich mit dem „sanden“ des Dorfplatzes begonnen.
Zwar nicht übermässig, hatte ich doch auch nicht die nötigen Werkzeuge zur Verfügung. Es mangelt an Bulldozern und Lastwagen. Ich wusste mir aber zu helfen und platzierte eine ganze, grosse, Muschelschale voll Sand mitten auf dem Dorfplatz. Ich dachte mir, dass dieser nach unserem Morgen-TG gleichmässig verteilt wäre. Nach dem TG zurück, musste ich leider feststellen, dass mein Haufen noch immer unberührt an seiner Stelle lag. Dies lag evtl. daran, dass er so klein war, dass ihn niemand bemerkte. Voller Tatendrang machte ich mich nach dem Mittagessen wieder an die Arbeit. Diesmal ausgerüstet mit Schaufel und Schubkarre. So schaffte ich drei Schubkarren voll Sand, bevor ich beschloss dass so ein grosser Dorfplatz gar nicht nötig ist. Per Dekret wollte ich den Dorfplatz als kleiner erklären. Leider verstanden mich die Papuas nicht sondern amüsierten sich an dem käsebleichen, tropfnassen Schwächling der nach drei Schubkarren bereits ermüdet war.
Zum Glück mussten wir um 15.00 wieder auf der Matte stehen, denn heute stand noch einmal Kajak auf dem Programm. Wetter gut, Alles gut. Die Kajakfahrt quer durch die Mangroven hat sich gelohnt!
Der Dorfplatz ist noch nicht viel weiter aber ich komme im Moment ja auch nicht dazu wieder Sand zu schaufeln. Im Moment bin ich am bloggen und um 18.45 geht’s zum Nacht-TG.
Nachher duschen, essen und sicher kein Sand mehr schaufeln, sondern Inselleben………
Man kann sich gut vorstellen wie schön und einladend der "Dorfplatz" ist, wenn er komplett mit weissem Sand gedeckt ist.
Der Anfang ist gemacht !

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