Samstag, 2. August 2014

Rückreise

Sind gut mit dem Transferboot in Sorong angekommen. Da dieses Mal viele Personen gleichzeitig von der Insel gegangen sind, musste Maya das Schnellboot von Sorong dazu mieten. Es war um einiges lauter, etwas schneller aber viel weniger ruhig im Wasser. Der Transfer dauerte etwa 3 Stunden.
Im Hotel angekommen haben wir zuerst eine Dusche genossen. Danach ging es nach Sorong-City zum Shoppen. Anschliessend sind wir ins Office von Raja4Divers gefahren, wo uns Maya mit dem vorbestellten Nachtessen erwartete. Ein letztes Mal frischen Seafood, Nasi, Bami und Gemüse.
Anschliessend sind wir im Hotel todmüde ins Bett gefallen.
Morgens um 5.00 Uhr, der Ruf des erste Muhedzins, 5.30 der Zweite, 6.00 der Dritte, danach der Hahn aus dem Vorhof, also keine Chance sich zu verschlafen und evtl. den Flug zu verpassen und daher notgedrungen auf die Insel zurück zu kehren.
In der Hotellobby versuchte ich dann unseren Flug einzuchecken, mit grossem Erfolg.
Für wenig Geld konnten wir auf Business upgraden, was wir auch sofort taten.
Jetzt sitzen wir in Jakarta in der Transfer-Lounge und freuen uns, den längsten Teil unserer Reise, wie die „Bonzen“ in der Business-Class zu geniessen. Das wird sicher ein Erlebnis.
Schon auf dem Inlandflug von Sorong nach Jakarta haben wir uns die unwesentlich teureren, aber um einiges bequemeren Sitze in der Vorderen Reihe geleistet und jetzt wird es noch eine Stufe komfortabler. Guten Flug und guten Schlaf. 


Inlandflug Sorong-Jakarta (ExpressAir)
Transferboot


Freitag, 1. August 2014

Wer hat an der Uhr gedreht, .....

Gestern machten wir einen Abstecher nach Apibok und Yeben. Beide Tauchgänge können
als Nachttauchgänge eingetragen werden. Da der Himmel, zum ersten Mal, mit Wolken behangen war und es enorm viel Plankton hatte, war die Sicht nicht viel besser als im Neuenburgersee, nach einem Gewitter. Lampe obligatorisch. Mit Filmen oder Fotografieren war nicht besonders viel los. Trotzdem haben wir die Tauchgänge und die Kaffeepause dazwischen genossen, waren es doch die letzten für dieses Jahr auf Pef.
Nach dem Mittagessen und allgemeinen aufräumen und auswaschen der Tauchutensilien hat mich Thesi noch auf die Palme, ach nein, auf den Hausberg getrieben.
Der Hochalpine Trampelpfad, mit Seilsicherungen und Holzleitern hat’s in sich.
Bei diesen Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit kamen wir sofort ins Schwitzen.
Der Ausblick war aber nicht sonderlich gut, weil grau in der Ferne und auch in der Nähe.
Hätte besser das Internet eingeschaltet und die Rundumsicht auf der Homepage von Pef genossen. (Ist übrigens auch für Daheimgebliebene zu empfehlen)
Beinahe hätten wir dann noch die REGA benötigt, denn Thesi war sich nicht sicher ob sie da je wieder herunter kommt.
Völlig ausgepowert und tropfnass sind wir dann heil wieder unten angekommen. Duschen, Nachtessen und anschliessend der Pefband zu hören, geniessen, tanzen, Revue passieren lassen.
Gute Nacht.



07.00, 1.August, aufstehen, strammstehen, den Schweizerpsalm brummeln und dann Packen.
Was kommt wo rein, was muss noch einmal umverteilt werden, Koffergewicht optimieren,
freie Stellen und Gewichtskapazitäten vermieten oder vergeben.
Als alles gepackt war, fuhren wir auf die nahe gelegene Perlenfarm um noch eine Nase voll Meer zu nehmen. Thesi machte fast den Rückwärtssalto als wir am Jetty anlegten. Fischgeruch lag in der Luft, und zwar nicht von frischem Fisch, eher schon leicht verwest.
Die Ausführungen und Einblicke in die Perlengewinnung waren aber sehr interessant.
Jetzt warten wir darauf unsere Rechnung begleichen zu können, Mittag zu Essen und auf das Tranferboot das uns nach Sorong bringt.
Weiteres aus Sorong oder Jakarta.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Paradies

Heute ging’s wieder auf einen Tagesausflug, nach Fam.
Abfahrt wie gewohnt gegen Neun Uhr mit unserem Tauchboot.
Der erste Tauchplatz, Baracuda, mit guter Sicht, gegen leichte Strömung, sehr abwechslungsreich.
Tolle Korallenstöcke, enorm viele Fische und ein paar gute Aufnahmen.
Kaffeepause auf der nahe gelegenen Insel.
Zweiter Tauchgang Fam Slope, eine Wand sensationell bewachsen mit Hart- und Weichkorallen,
Schwämmen in allen Farben, Federsternen und vielen Fischen. Aquarium pur!
Anschliessend auf Fam auf den Aussichtsturm gekraxelt, eine Holztreppe mit etwa 400 Stufen.
Es hat sich gelohnt! 
Der Ausblick über das Paradies.
Von hier oben kann man den angeschwemmten Müll nicht sehen und alles wirkt noch unberührt.
Zum Glück, geniessen wir die Illusion.




Dienstag, 29. Juli 2014

Manta Sandy

Heute war Manta watching angesagt. Wir fuhren früh los. Das Meer war ruhig, fast keine Wellen.
Es ging in Richtung Manta Sandy. Nach 40 Min. Bootsfahrt kamen wir dort an. Karel unser Diveguide
sprang über Bord, testete die Strömung und hielt gleichzeitig Ausschau nach Mantas. Einige
Minuten dauerte das Spiel, dann kam er zurück ins Boot, „tida ada Manta“, es hat keine Mantas.
Schon wieder dachten wir uns, aber so ist eben die Natur. Ohne Garantie!
Wir fuhren zurück nach Arborek und machten unseren Tauchgang dort. Es hat sich gelohnt!
Ein wunderschöner Tauchgang, gute Sicht und leichte Strömung. Man konnte sich an den
Sehenswürdigkeiten vorbeispülen lassen.
Anschliessend gab es auf dem Jetty Kaffeepause. Unsere Guides unterhielten sich intensiv
mit den Guides eines anderen Resorts. Diese haben Mantas gesehen beim ersten Tauchgang.
Deshalb ging es nach der Kaffeepause wieder auf Manta suche. Diesmal nach Manta Slope.
Dort angekommen wiederholte sich das Spiel des Suchens. Nach einigen Minuten machte ich Karel
verständlich, dass es für mich kein absolutes Muss ist, heute Mantas zu sehen und dass das der
Natur überlassen sei ob sie sich zeigen oder nicht. Er liess aber nicht locker und suchte eifrig weiter.
Zum Glück! Plötzlich rief er „satu Manta“, ein Manta. Wir machten uns bereit und tauchten ein.
Was wir jetzt erleben durften kann ich nicht beschreiben. Die Fakten: Ein schwarzer Manta an einer Putzerstation, während 20 Minuten, in Griffnähe, SENSATIONELL.
Nach dem Tauchgang die Rückfahrt und das übliche Prozedere. Am Nachmittag ging ich dann noch schnell beim Hausriff auf Garnelen-Fotojagd und jetzt warten wir auf die Happy-Hour und die Ankunft der Inselchefin, Maya.

Mit den Filmen des Mantas werde ich euch ganz sicher noch belästigen. Versprochen!






Montag, 28. Juli 2014

Crystal clear

Tagesausflug, Start ab Pef 09.00 Uhr, Fahrt nach Sardines, ein Riff im offenen Meer.
Eintauchen und staunen, so klar war das Wasser in den letzten Tagen an keinem Tauchplatz.
Ein Aquarium, klares Wasser, schöne Korallenstöcke und Fische soweit das Auge sieht.
Konnte mit meiner GoPro die wunderschönen Eindrücke festhalten. Haifische,
Barakudaschwärme, Schwärme von Schnappern, Schildkröten usw. usw.
Könnte hier noch Stunden aufzählen und schwärmen. Dann ging es nach Mioskon
zur Kaffeepause. Schock….. Mioskon wurde von Menschen „verwüstet“!
Als wir das letzte Mal da waren, war die Insel noch kaum berührt und wunderschön.
Jetzt hat es verlotterte, verlassene Hütten mit viel Müll drumherum. Es sieht so aus
als wollte jemand ein Resort aufbauen und musste Hals über Kopf wieder gehen.
Kein Geld mehr? Von der Regierung vertrieben weil keine Bewilligung?
Auf alle Fälle liegt jetzt der ganze Müll dort, das Buschwerk wurde brand gerodet
und die Insel verwüstet. Einfach nur Schei…..
Der Zweite Tauchgang fand am Riff von Mioskon statt. Zum Glück mussten
die Leute von der Insel verschwinden, denn sonst würde es evtl. unter Wasser genau
so schrecklich aussehen.
Doch da ist zum Glück alles noch wie vor zwei Jahren.
Traumhafte Unterwasserlandschaft, abwechslungsreich, farbenprächtig und auch
hier das Wasser, crystal clear. Habe gefilmt bis der Akku leer war.
Ein traumhafter Tauchgang, der uns das negative Erlebnis auf der Insel gleich wieder vergessen liess.
Nach dem Tauchgang Mittagessen auf der Insel und anschliessend die Rückfahrt mit
dem Boot. Material waschen, aufräumen, duschen und relaxen.
Während Thesi die letzten Sonnenstrahlen des Tages auf der Veranda geniesst, bin ich
am Blog schreiben um euch alle etwas gluschtig zu machen.
Übrigens bei uns hat’s erst etwa zwei Minuten getröpfelt seit wir hier sind.
Sensationelles Wetter!
OK das war jetzt etwas gemein, denn wir wissen wie das Wetter in der Schweiz ist.
Haltet die Ohren steif und den Kopf über Wasser.

Apéro, gestern Abend bei Hadorns
Apéroplättli, Hmmmm....feiiiin
Schweizer Fleisch, alles andere ist Beilage!


Thesi geniesst die letzten Sonnenstrahlen des Tages