Der gestrige Tag war geprägt von techn. Ausfällen. Beim ersten TG (Rep Yembraimuk) verabschiedete sich zuerst meine Fotokamera. Der externe Blitz von Armin, welchen ich am Vortag montierte und auf Herz und Nieren prüfte verweigerte unter Wasser plötzlich seinen Dienst. Ein Foto mit Blitz war alles! Ursache unbekannt, Batterien OK, Verbindung OK, Blitz NOK.
Sofort konzentrierte ich mich nur noch auf meine Trend Micro Kamera für Videos. Ich hatte sie am Jacket befestigt um den ganzen TG aufzuzeichnen. Da ich ohne Fotokamera die Hände frei hatte, nahm ich sie nun in die Hand um ihr eine bessere Position zu ermöglichen. Doch hoppla, was sah ich da? Der Verschluss des UW-Gehäuses war offen und die Linse beschlagen. Resultat: Videoaufnahmen durch Milchglas. Nach dem TG stellte sich heraus, dass der Beschlag nur von der Kondensation und nicht von einem Wassereinbruch war. Das kann ich, dank Kühlschrank, für den nächsten TG verbessern. Wie immer zog ich den Tauchanzug vor der Bootsfahrt zum 2.TG an. Doch supie, der Reissverschluss liess sich nicht schliessen. Er war auseinander gefallen und ein Riegel fehlte. Armin hat mir dann einen Leihanzug organisiert und so konnte ich den 2.TG (Bata Kapal) auch geniessen.
Jetzt ärgerte ich mich nur weil ich keine Kamera mehr dabei hatte. So viele Schnecken hatte ich noch nie gesehen. Da hätte ich aber tolle Bilder schiessen können. Auch die „elektrische Muschel“ hätte ich gerne aufgenommen, so etwas habe ich bisher noch nie gesehen. Nach dem TG mussten wir uns beeilen mit duschen und umziehen, denn es war Barbecue am Strand angesagt. Wir (die Schweizer) marschierten auf dem Trail durch den Urwald zum Badestrand. Dort hatte die Crew der PEF 3 eine Schweizer Familie Feuerstelle ausgehoben, die Kühlboxen deponiert und war gerade daran das Feuer zu entfachen. Nach einem kleinen Apéro mit Gin-Tonic und Kräcker belegt mit Bündnerfleisch und Käse machten wir uns daran die Stecken für die Cervelats zu schneiden. Es hatte 16 Cervelats die durch Verzehr vor dem Verfall gerettet werden mussten. Als es dunkel wurde ging es los. Es war ein tolles, romantisches, abenteuerliches Erlebnis an diesem Strand zu grillieren. Über uns der klare Sternenhimmel mit seinen Milliarden von Leuchtpunkten und in der Ferne ein Baum, voll mit „fireflys“ die mit den Sternen um die Wette funkelten. Am feinen Sandstrand, mit der leichten Brandung und einem angenehm kühlenden Windzug. Gegen 21.00 Uhr kam dann die Pef 3 wieder um uns den Fussweg, bei Dunkelheit, durch den Dschungel zu ersparen. Bei ihrer Ankunft entdeckte „Kapitän Joe“ im seichten Wasser einen echten Steinfisch. Nur gut dass da bislang niemand draufgetreten ist! Waren wir doch etliche Male in der Dunkelheit im seichten Wasser um die Hände zu waschen oder mit dem Leuchtplankton zu spielen.
Nach der Rückfahrt ging es baldmöglichst ab ins Bett um das erlebte in den Träumen nochmals zu erleben und zu vertieffen.
| Barbecue |
| echter Steinfisch |
es gibt noch nichts spannenderes, als über pannen und technische ausfälle anderer zu lesen ... ;-)
AntwortenLöschenmartin, du bist ja ein begnadeter schreiberling, wussten wir noch gar nicht! s+a
upps... aber da lacht das ing. herz wo was kaputt kann auch repariert werden.... ;-) gelle minu!
AntwortenLöschenwir fahren 04:00 morgen nach moras an die em... bei euch noon! wir hoffen nicht soviel kaputt zu machen... aber wir berichten, zwar nicht so spannend wie bei euch in ppp, auf dem blog ...